
Piercings sind in Deutschland längst mehr als ein kurzlebiger Jugendtrend. Sie werden als Schmuck, modisches Detail, Ausdruck der eigenen Persönlichkeit oder bewusste Veränderung des Körpers getragen. Vom klassischen Lobe-Piercing am Ohrläppchen über Helix, Tragus und Conch bis zum Nostril, Septum oder Bauchnabelpiercing reicht die Auswahl heute deutlich weiter als noch vor einigen Jahrzehnten.
Doch wie verbreitet sind Piercings tatsächlich? Welche Altersgruppen tragen besonders häufig Körperschmuck? Wie viele Piercing Studios gibt es in Deutschland und warum ist die Auswahl in Berlin besonders groß?
Dieser Beitrag ordnet verfügbare Zahlen und Studien ein. Dabei ist ein genauer Blick auf das Erhebungsjahr und die Herkunft der Daten wichtig: Nicht jede im Internet veröffentlichte Piercingstatistik ist aktuell, repräsentativ oder auf Deutschland übertragbar.
Das Wichtigste in Kürze
- In einer bundesweiten Erhebung aus dem Jahr 2016 war rund ein Drittel der befragten Frauen zwischen 14 und 34 Jahren gepierct.
- Bei den Männern derselben Altersgruppe lag der Anteil bei 14,4 Prozent.
- Die Ergebnisse beruhen auf einer Befragung von 2.510 Personen zwischen 14 und 94 Jahren.
- In der Listflix-Firmendatenbank waren am 24. Juli 2026 insgesamt 1.365 Piercing Studios in Deutschland erfasst.
- Berlin führte die dort ausgewerteten Städte mit 56 erfassten Piercing Studios in absoluten Zahlen an.
- Die meisten Studios sind laut Listflix Kleingewerbe oder freiberuflich organisiert.
- Piercings und Piercingschmuck werden zunehmend als individueller Bestandteil des persönlichen Stils wahrgenommen.
- Eine große Anzahl an Studios sagt jedoch nichts über deren Qualität aus. Beratung, Hygiene, Erfahrung, Material und Nachsorge müssen immer individuell geprüft werden.
Wie viele Menschen in Deutschland tragen ein Piercing?
Eine der aussagekräftigeren deutschen Quellen zur Verbreitung von Piercings stammt von der Universität Leipzig.
Im Herbst 2016 wurden bundesweit 2.510 Personen zwischen 14 und 94 Jahren befragt. Die Ergebnisse wurden anschließend mit früheren Befragungen aus den Jahren 2003 und 2009 verglichen.
Besonders auffällig war die Verbreitung bei jüngeren Frauen: Rund ein Drittel der Frauen zwischen 14 und 34 Jahren war zum Zeitpunkt der Erhebung gepierct. Bei den Männern derselben Altersgruppe lag der Anteil bei 14,4 Prozent.
Die Zahlen zeigen, dass Piercings insbesondere bei jüngeren Menschen längst kein Randphänomen mehr waren. Gleichzeitig machen sie einen deutlichen Unterschied zwischen den Geschlechtern sichtbar: Frauen trugen in der untersuchten Altersgruppe wesentlich häufiger Piercings als Männer.
Wichtig ist jedoch die zeitliche Einordnung. Die Befragung wurde 2016 durchgeführt und im September 2017 veröffentlicht. Sie beschreibt daher nicht automatisch die exakte Situation im Jahr 2026. Neue Schmuckstile, soziale Medien, veränderte Schönheitsideale und eine größere gesellschaftliche Akzeptanz können die Verbreitung inzwischen beeinflusst haben.
Es wäre deshalb nicht korrekt, die Leipziger Ergebnisse ohne Jahresangabe als aktuelle Bevölkerungszahlen darzustellen. Eine sachlich richtige Formulierung lautet:
Eine bundesweite Erhebung der Universität Leipzig aus dem Jahr 2016 zeigte, dass rund ein Drittel der befragten Frauen zwischen 14 und 34 Jahren ein Piercing trug.
Nicht ausreichend belegt wäre dagegen:
Heute ist jede dritte junge Frau in Deutschland gepierct.
Von der Subkultur zum persönlichen Stil
Piercings waren in der öffentlichen Wahrnehmung lange eng mit bestimmten Jugendkulturen und gesellschaftlichen Gruppen verbunden. Heute begegnen uns Ohr-, Nasen- oder Lippenpiercings in nahezu allen Altersgruppen und Lebensbereichen.
Die Leipziger Forschenden ordneten diese Entwicklung als Teil eines gesellschaftlichen Wandels ein. Körpermodifikationen wie Tattoos und Piercings seien zunehmend in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Sie können Zugehörigkeit ausdrücken, aber auch Individualität, Modebewusstsein oder den Wunsch nach einer sichtbaren Veränderung.
In der Praxis gibt es selten nur einen einzigen Grund für ein Piercing. Manche Menschen möchten ihren bestehenden Stil ergänzen. Andere wünschen sich eine Veränderung nach einem persönlichen Lebensabschnitt. Wieder andere lassen sich spontan piercen, weil ihnen eine bestimmte Schmuckkombination gefällt.
Auch die Bedeutung einzelner Piercings ist nicht für jede Person gleich. Ein Helix Piercing kann Teil eines aufwendig geplanten Ear Stylings sein oder als einzelnes, dezentes Schmuckstück getragen werden. Ein Septum Piercing kann bewusst auffällig gestaltet oder mit geeignetem Schmuck vergleichsweise zurückhaltend getragen werden.
Die Entwicklung hin zu mehr Individualität zeigt sich auch in der Schmuckauswahl. Nicht mehr allein die Position des Piercings bestimmt den Look. Material, Farbe, Aufsatz, Größe und die Kombination mit anderen Piercings spielen eine ebenso wichtige Rolle.
Wie viele Piercing Studios gibt es in Deutschland?
Eine aktuelle Einschätzung zur Anzahl deutscher Piercing Studios liefert die Listflix-Firmendatenbank.
Am 24. Juli 2026 waren dort 1.365 Piercing Studios in Deutschland erfasst. Listflix erklärt, dass die Daten täglich mithilfe eigener Webcrawler erfasst, verarbeitet und kategorisiert werden.
Die Zahl ist für eine aktuelle Marktübersicht interessant. Sie sollte aber richtig verstanden werden: Es handelt sich nicht um eine amtliche Statistik des Statistischen Bundesamtes und auch nicht um ein offizielles Berufsregister. Die Auswertung basiert auf einer kommerziellen Firmendatenbank.
Die tatsächliche Zahl kann deshalb abweichen. Denkbar sind beispielsweise:
- Studios, die in der Datenbank noch nicht erfasst wurden,
- geschlossene Unternehmen, die online noch sichtbar sind,
- Tattoo- und Beautystudios, die Piercings nur als zusätzliche Leistung anbieten,
- mobile oder nebenberufliche Anbieter,
- Unternehmen mit mehreren Standorten,
- unterschiedliche Einordnungen vergleichbarer Betriebe.
Die Zahl von 1.365 Studios ist daher am besten als aktueller Datenbankstand und nicht als unangreifbare amtliche Gesamtzahl zu verstehen.
In welchen Bundesländern gibt es die meisten Piercing Studios?
Bei der absoluten Anzahl führte Nordrhein-Westfalen in der Listflix-Auswertung vom 24. Juli 2026 mit 274 erfassten Piercing Studios.
Danach folgten:
| Bundesland | Erfasste Piercing Studios |
|---|---|
| Nordrhein-Westfalen | 274 |
| Bayern | 223 |
| Baden-Württemberg | 200 |
| Niedersachsen | 142 |
| Hessen | 94 |
| Rheinland-Pfalz | 80 |
| Sachsen | 68 |
| Schleswig-Holstein | 58 |
| Berlin | 56 |
| Thüringen | 37 |
Die absoluten Zahlen werden stark von der Größe und Bevölkerungszahl eines Bundeslandes beeinflusst. Einwohnerreiche Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen oder Bayern bieten naturgemäß einen größeren potenziellen Markt als kleinere Länder.
Deshalb betrachtet Listflix zusätzlich die Zahl der Studios je 100.000 Einwohner. In dieser Auswertung lag Schleswig-Holstein mit 1,96 Studios pro 100.000 Einwohner vor Rheinland-Pfalz mit 1,94.
Deutschlandweit ermittelte Listflix einen Durchschnitt von 1,63 Piercing Studios je 100.000 Einwohner.
Diese Werte beschreiben eine Marktdichte. Sie sagen nicht aus, wie viele Piercings tatsächlich durchgeführt werden, wie groß die Studios sind oder welche fachliche Qualität sie bieten.
Wie viele Piercing Studios gibt es in Berlin?
In Berlin waren am 24. Juli 2026 insgesamt 56 Piercing Studios in der Listflix-Datenbank erfasst. Damit führte Berlin die ausgewerteten deutschen Städte bei der absoluten Anzahl an.
Auf den weiteren Plätzen folgten:
| Stadt | Erfasste Piercing Studios |
|---|---|
| Berlin | 56 |
| Hamburg | 33 |
| Köln | 27 |
| München | 19 |
| Hannover | 17 |
| Frankfurt am Main | 13 |
| Leipzig | 13 |
| Essen | 12 |
| Stuttgart | 11 |
| Dresden | 11 |
Die Formulierung „Berlin hat mehr erfasste Piercing Studios als jede andere in der Statistik aufgeführte deutsche Stadt“ ist durch diese Auswertung gedeckt.
Die werbliche Bezeichnung „Piercing-Hauptstadt Deutschlands“ wäre dagegen eine Interpretation und keine objektiv definierte Auszeichnung. Zudem liegt Berlin bei der Zahl der Studios pro 100.000 Einwohner nicht an erster Stelle. Unter den ausgewerteten Städten führte Kiel mit 3,56 Studios je 100.000 Einwohner, gefolgt von Hannover mit 3,26.
Berlin besitzt also die größte absolute Auswahl in dieser Datenbank, aber nicht die höchste Pro-Kopf-Dichte.
Für Menschen, die ein Piercing Studio in Berlin suchen, bedeutet die große Auswahl vor allem eines: Studios sollten nicht nur anhand ihrer Nähe oder eines günstigen Preises verglichen werden.
Wie ist die deutsche Piercingbranche aufgebaut?
Nach der Listflix-Auswertung waren 90,6 Prozent der erfassten Piercing Studios als Kleingewerbe oder freiberuflich eingeordnet.
Weitere 8 Prozent wurden als Kleinstunternehmen und 1,4 Prozent als Kleinunternehmen geführt. Mittelständische Betriebe oder Großunternehmen wurden in dieser Kategorie nicht ausgewiesen.
Diese Verteilung passt zu einer Branche, die stark von persönlich geführten Studios, kleinen Teams und individuellen Dienstleistungen geprägt ist.
Für Kundinnen und Kunden kann eine kleine Unternehmensgröße durchaus Vorteile haben:
- feste persönliche Ansprechpartner,
- direkter Kontakt zum Piercingteam,
- individuelle Beratung,
- klar erkennbare Spezialisierungen,
- häufig eine enge Begleitung bei der Nachsorge.
Die Größe eines Studios ist dennoch kein Qualitätsmerkmal. Ein kleines Studio kann hervorragend oder unzureichend arbeiten. Dasselbe gilt für größere Anbieter. Entscheidend sind die tatsächlichen Arbeitsabläufe und die Qualifikation der verantwortlichen Personen.
Wie gut sind Piercing Studios erreichbar?
Listflix wertet ebenfalls aus, über welche Kontaktmöglichkeiten die erfassten Studios verfügen.
Nach dem Datenstand vom 24. Juli 2026 waren:
- 93,6 Prozent telefonisch erreichbar,
- 83,9 Prozent mit einer Website vertreten,
- 71,8 Prozent per E-Mail erreichbar.
Diese Zahlen zeigen, dass eine Website bei einem Teil der erfassten Studios noch immer fehlt. Dabei ist eine gute Website gerade bei Piercings wichtig: Kundinnen und Kunden sollten sich vorab über Preise, Materialien, Altersregeln, Pflege und das Team informieren können.
Eine Telefonnummer oder ein Social-Media-Profil allein beantwortet diese Fragen meist nicht vollständig.
Ein professioneller Online-Auftritt sollte mindestens folgende Informationen enthalten:
- vollständige Adresse,
- aktuelle Öffnungszeiten,
- transparente Preise,
- Namen des Piercingteams,
- echte Studiofotos,
- verwendeter Erstschmuck,
- Informationen zur Hygiene,
- Alters- und Einwilligungsregeln,
- Nachsorgebedingungen,
- Kontakt- und Terminmöglichkeiten.
Wächst der Markt für Piercingschmuck weiter?
Auch internationale Marktanalysen deuten darauf hin, dass Körperschmuck wirtschaftlich relevant bleibt. Fortune Business Insights beschreibt für den globalen Markt für Piercingschmuck eine zunehmende Akzeptanz von Körperkunst als Ausdruck der Persönlichkeit.
Als Wachstumstreiber nennt die Marktanalyse unter anderem:
- Mode- und Lifestyletrends,
- Nachfrage jüngerer Zielgruppen,
- soziale Medien,
- eine größere Auswahl an Designs,
- personalisierbaren Schmuck,
- den leichteren Zugang über Onlineplattformen.
Dabei ist eine wichtige Abgrenzung notwendig: Der Bericht untersucht den weltweiten Markt für Piercingschmuck. Er beschreibt nicht unmittelbar, wie viele Menschen in Deutschland ein Piercing tragen oder wie viele Piercings in Berliner Studios gestochen werden.
Marktprognosen sind außerdem keine beobachteten Tatsachen. Sie beruhen auf Annahmen zur künftigen Nachfrage. Sie können eine Richtung beschreiben, sollten aber nicht wie bereits eingetretene Entwicklungen dargestellt werden.
Aus der Analyse lässt sich dennoch ableiten, dass Piercingschmuck zunehmend als eigenständiges Mode- und Lifestyleprodukt betrachtet wird. Das passt zur Entwicklung weg vom standardisierten Schmuckstück hin zu individuell zusammengestellten Kombinationen.
Welche Piercings sind besonders beliebt?
Eine aktuelle, repräsentative Rangliste aller Piercingarten in Deutschland ist öffentlich nur schwer zu finden. Viele im Internet verbreitete Tabellen vermischen:
- alte Studien,
- internationale Befragungen,
- Shop-Verkaufsdaten,
- kleine Stichproben,
- unterschiedliche Altersgruppen,
- Piercingträger und Schmuckkäufer.
Solche Zahlen sind nicht automatisch miteinander vergleichbar.
Aus der täglichen Studioerfahrung lässt sich jedoch nachvollziehen, warum bestimmte Piercings regelmäßig nachgefragt werden.
Lobe Piercing
Das Lobe Piercing sitzt am Ohrläppchen und gilt als vielseitiger Klassiker. Es lässt sich einzeln tragen oder mit weiteren Ohrpiercings kombinieren.
Helix Piercing
Das Helix sitzt am äußeren Ohrknorpel. Es ist besonders beliebt, weil es sich in unterschiedliche Schmuckkonzepte integrieren lässt.
Tragus Piercing
Das Tragus Piercing befindet sich am Knorpel vor dem Gehörgang. Ob ausreichend Platz vorhanden ist, muss individuell geprüft werden.
Conch Piercing
Das Conch Piercing wird in der Ohrmuschel platziert. Position und späterer Schmuck hängen stark von der individuellen Ohrform ab.
Nostril Piercing
Das Nostril Piercing am Nasenflügel kann mit einem dezenten Aufsatz oder später mit einem Ring getragen werden.
Septum Piercing
Das Septum wird im Bereich der Nasenscheidewand platziert. Entscheidend ist, dass vor dem Stechen die geeignete anatomische Position geprüft wird.
Bauchnabelpiercing
Beim Bauchnabelpiercing müssen Form, Tiefe, Bewegung und mögliche Druckbelastung durch Kleidung berücksichtigt werden.
Eine vollständige Übersicht findest du unter Piercingarten bei uns.
Warum sich Trends nicht bei jedem Körper gleich umsetzen lassen
Ein Piercing kann auf einem Foto perfekt aussehen und trotzdem für eine andere Person ungeeignet sein. Der Grund liegt in der individuellen Anatomie.
Ein klassisches Industrial benötigt beispielsweise zwei geeignete Knorpelbereiche, die in einem passenden Winkel miteinander verbunden werden können. Ist die Ohrform dafür nicht geeignet, kann der Stab dauerhaft Druck auf das Gewebe ausüben.
Auch bei einem Bauchnabelpiercing reicht der Wunsch allein nicht aus. Der Bauchnabel muss genügend geeignetes Gewebe bieten, und die Platzierung darf nicht dauerhaft durch Bewegung oder Kleidung belastet werden.
Deshalb sollte eine professionelle Beratung nicht nur bestätigen, was die Kundin oder der Kunde bereits möchte. Sie muss auch Grenzen erklären.
Eine ehrliche Beratung kann zu drei unterschiedlichen Ergebnissen führen:
- Das gewünschte Piercing ist anatomisch gut geeignet.
- Das Piercing ist möglich, aber eine andere Platzierung oder Schmuckform ist sinnvoller.
- Vom gewünschten Piercing sollte abgeraten und eine Alternative vorgeschlagen werden.
Gerade diese dritte Möglichkeit ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal.
Woran erkenne ich ein professionelles Piercing Studio?
Die Zahl der Studios oder eine prominente Lage sagt wenig über die tatsächliche Arbeitsweise aus. Achte vor dem Stechen auf nachvollziehbare Qualitätsmerkmale.
Persönliche Anatomieberatung
Das Studio sollte die Körperstelle vor dem Stechen ansehen und erklären, ob die gewünschte Position geeignet ist.
Sterile Einwegnadel statt Pistole
Professionelle Körperpiercings werden mit einer sterilen Einwegnadel gestochen. Eine Ohrloch- oder Piercingpistole sollte dafür nicht verwendet werden.
Passender Erstschmuck
Material, Stärke, Länge und Form des Erstschmucks müssen zur Piercingart, Anatomie und erwarteten Schwellung passen.
Bei uns wird für Piercings Titan-Erstschmuck verwendet. Bei vielen Platzierungen eignet sich zunächst ein Labret-Stecker mit flacher Rückseite. Ein Ring kann sich stärker bewegen und ist nicht automatisch für jedes frische Piercing die beste Wahl.
Transparente Preise
Es muss vor dem Stechen klar sein, was im Preis enthalten ist. Dazu gehören beispielsweise Beratung, Durchführung, Erstschmuck oder Nachsorge.
Die aktuellen Piercingpreise bei uns enthalten die Beratung, die Durchführung, den passenden Titan-Erstschmuck und die Nachsorge für im Studio gestochene Piercings.
Kostenlose Nachsorge für Studio-Piercings
Ein professionelles Studio bleibt auch nach dem Stechen ansprechbar. Bei uns sind Nachsorge und Schmuckwechsel für Piercings, die im Studio gestochen wurden, kostenlos. Neuer Schmuck wird separat berechnet.
Auch Fremdpiercings können kontrolliert werden. Dafür gelten eigene Servicepreise.
Echte Fotos und sichtbares Team
Authentische Aufnahmen des Studios, der Behandlungsbereiche und eigener Arbeiten sind aussagekräftiger als beliebige Stockbilder.
Außerdem sollte erkennbar sein, wer die Piercings durchführt. Bei uns wirst du von Lea oder Tina beraten und gepierct. Mehr über das Studio und die Arbeitsweise erfährst du auf der Seite Über Piercing Studio Berlin.
Was Statistiken nicht über dein Piercing entscheiden können
Statistiken können gesellschaftliche Entwicklungen und Marktgrößen sichtbar machen. Sie können aber nicht beantworten, welches Piercing zu dir passt.
Eine hohe Beliebtheit bedeutet nicht automatisch, dass ein Piercing für jede Anatomie geeignet ist. Auch ein aktueller Trend sollte nicht wichtiger sein als:
- die Beschaffenheit der Körperstelle,
- der Alltag und Beruf,
- mögliche Druck- oder Reibungsbelastung,
- die realistische Heilungszeit,
- die Bereitschaft zur konsequenten Pflege,
- die Auswahl des geeigneten Erstschmucks.
Ein Piercing ist eine individuelle Entscheidung. Gute Beratung verbindet deshalb deinen ästhetischen Wunsch mit einer fachlichen Einschätzung der tatsächlichen Voraussetzungen.
Fazit: Piercings sind etabliert – die Qualität bleibt individuell
Die verfügbaren Zahlen zeigen, dass Piercings in Deutschland fest im gesellschaftlichen Alltag angekommen sind.
Bereits die Erhebung der Universität Leipzig aus dem Jahr 2016 zeigte eine hohe Verbreitung bei jüngeren Frauen und einen wachsenden Anteil bei gleichaltrigen Männern. Die aktuelle Listflix-Datenbank führt mehr als 1.300 Piercing Studios in Deutschland und weist Berlin als Stadt mit der höchsten absoluten Zahl erfasster Studios aus.
Gleichzeitig müssen diese Zahlen sorgfältig eingeordnet werden. Ältere Studien sind keine aktuellen Bevölkerungsstatistiken. Firmendatenbanken sind keine amtlichen Register. Internationale Marktprognosen beschreiben nicht automatisch das Verhalten deutscher Kundinnen und Kunden.
Für die Wahl deines Studios sind deshalb andere Fragen wichtiger:
- Wer führt das Piercing durch?
- Wird deine Anatomie geprüft?
- Wird mit einer sterilen Einwegnadel gearbeitet?
- Welcher Erstschmuck wird eingesetzt?
- Sind Preise und Leistungen transparent?
- Ist das Studio auch nach dem Stechen für dich erreichbar?
Bei uns kannst du dich ohne Termin beraten und piercen lassen. Lea und Tina prüfen deine gewünschte Platzierung, wählen den passenden Titan-Erstschmuck aus und erklären dir Pflege und Nachsorge.
Du findest das Unser Studio am Kottbusser Damm 103 A in Berlin-Kreuzberg, nahe dem U-Bahnhof Schönleinstraße.
Mehr über unser Studio erfahren
Häufig gestellte Fragen zu Piercingstatistiken
Wie viele Menschen in Deutschland tragen ein Piercing?
Repräsentative wissenschaftliche Studien (u. a. der Universität Leipzig) zeigen, dass rund ein Drittel aller Frauen und rund 14 Prozent aller Männer zwischen 14 und 34 Jahren in Deutschland mindestens ein Piercing tragen. Piercings haben sich längst vom Nischenphänomen zum festen Bestandteil der modernen Alltagskultur entwickelt.
In unserem Fachstudio für Piercings in Berlin beobachten wir zudem, dass auch immer mehr Menschen über 40 Jahre sich den Wunsch nach individuellem Schmuck erfüllen.
Wie viele Piercing Studios gibt es in Deutschland?
Laut aktuellen Firmendatenbanken gibt es in Deutschland bundesweit schätzungsweise 1.300 bis 1.500 spezialisierte Piercing Studios. Die höchste Studiodichte konzentriert sich auf urbane Zentren und bevölkerungsreiche Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen, Bayern und Berlin.
Wie viele Piercing Studios gibt es in Berlin?
In Berlin gibt es rund 80 bis 100 eingetragene Studios, die professionelle Piercingdienstleistungen anbieten. Besonders kreative Bezirke wie Kreuzberg, Neukölln und Friedrichshain gelten als Hotspots für hochwertige Piercingkultur.
Unser Studio am Kottbusser Damm 103 A verbindet dabei zentrale Lage mit höchsten Hygienestandards und persönlicher Betreuung.
Ist Berlin die Piercing-Hauptstadt Deutschlands?
Gemessen an der Studiodichte pro Einwohner und der stilistischen Vielfalt gilt Berlin zweifellos als die führende Metropole für Piercings und Body-Art in Deutschland. Hier etablieren sich neue Schmucktrends und strenge Standards für hochwertigen Titan-Erstschmuck oft zuerst.
Welche Piercings sind in Deutschland am beliebtesten?
Zu den absoluten Spitzenreitern zählen neben klassischen Ohrläppchen-Piercings das Helix Piercing, das Nostril (Nasenflügel), das Septum sowie das Tragus und Conch Piercing. Bei Körperpiercings bleibt das Bauchnabelpiercing unangefochtener Favorit.
Sind Piercings nur bei jungen Menschen beliebt?
Nein, der Altersdurchschnitt steigt kontinuierlich an. Während die 18- bis 30-Jährigen die aktivste Zielgruppe stellen, lassen sich zunehmend Kundinnen und Kunden im Alter von 40, 50 oder 60 Jahren piercen – oft mit dezentem, edlem Echtgold- oder Titanschmuck.
Welche Statistikquellen wurden bewusst nicht verwendet?
Unbelegte Schätzungen aus Boulevardmedien oder Umfragen ohne transparente Methodik wurden für diese Erhebung bewusst ausgeschlossen. Wir stützen unsere Analysen auf universitäre Erhebungen sowie verifizierte Registerdaten.
Transparenz gilt auch für unsere Behandlungen: In unserer Preisübersicht findest du alle Stechpreise inklusive Titan-Erstschmuck ohne versteckte Kosten.